Botulinum Injektion

Botulinumtoxin (z.B. Botox®, Azzalure®) ist aus medizinischer Sicht einer der faszinierendsten Naturstoffe überhaupt. Begonnen hat die Karriere dieses Stoffes als gefürchtetes Nervengift in schlecht verarbeiteten Nahrungsmitteln. Die Namen für das Bakterium (Clostridium Botolinum) und das Toxin sind von dem lateinischen Wort „botulus" (Wurst) abgeleitet, woher auch die deutsche und englische Bezeichnung: „Wurstgift" und „Sausage Poison" herrühren. Grund für diese Ableitung ist, dass früher Vergiftungen, die mit dem Botulinumtoxin assoziiert waren, häufig in Verbindung mit Wurst oder Wurstkonserven anzutreffen waren.

Die Wende kam in den 1980er-Jahren, in denen das Gift als neue und hochwirksame Behandlung von verschiedenen Muskelerkrankungen (z.B. Blepharospasmus), ab 1992 auch zur Behandlung von mimischen Falten vom Saulus zum Paulus wurde.

Die Wirkung von Botulinumtoxin beruht auf die Hemmung der Reizübertragung vom Nerven auf das Zielgewebe. Diese sind hauptsächlich die willkürliche Muskulatur, Schweißdrüsen und Speicheldrüsen.

Daraus ergeben sich folgende Anwendungen:

Botulinumtoxin ist, fachgerecht angewendet, eines der sichersten Medikamente, das selbst bei langjähriger Anwendung weder Gewöhnung noch sonstige Nebenwirkungen zeigt. Nach Absetzen kehren Muskelkraft und Drüsenfunktion wieder.


botox


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